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Sonntag, 13. September 2015

Die erste Stunde Deutsch ( Ideen und Spiele für die Deutschstunde)



Ein erstes Kennenlernen 


Deutsch wird normalerweise für eine sehr schwierige Sprache gehalten. Aus diesem Grund ist es üblich zu hören, dass Deutsch hauptsächlich im Anfängerunterricht nicht so häufig verwendet werden soll, weil die Lernenden sich schämen oder sich sogar abgeschreckt fühlen können. Jedoch sind sie meiner Meinung nach immer mehr begeistert, wenn sie erfahren, dass sie sich in einer Sprache wie Deutsch bereits am ersten Tag des Kurses ausdrücken können. Diese Strategie, die hier beschrieben wird, habe ich am ersten Tag eines Deutschkurses für Anfänger benutzt. Während der ganzen Stunde wurde nur Deutsch gesprochen und die Teilnehmer konnten den Unterrichtsablauf gut verfolgen, obwohl sie vorher keinen Kontakt mit der deutschen Sprache hatten.

Spielen und Lernen- das war schon immer ein erfolgreiches Rezept! 

1: Zeigen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern 30 Sekunden lang auf einer Folie eine Anzahl von Gegenständen, deren Namen sie schon auf deutsch kennen. Wer sich danach an die meisten Gegenstände erinnern kann, hat gewonnen.

2: Telefongespräch spielen: Dabei müssen die Schüler ihren Namen buchstabieren.





Am Ende der Unterrichtstunde sollen die Kursteilnehmer den folgenden Dialog weiterführen:
 A. Guten Morgen!
 B. Guten Morgen! 
A. Ich heiße… Wie heißt du?
 B. … 

 A. Ah! Wie geht’s?
 B. … 

A. Woher kommst du?
 B. Ich komme aus…

Um zu diesem Dialog zu kommen, muss man folgendermaßen vorgehen:

 I. Guten Morgen! (Guten Tag! Guten Abend!)
 a. Der Lehrer begrüßt einige Schüler  , dann die ganze Klasse. Schüler  wiederholen. 


-Schreiben Sie die Begrüßung an die Tafel.-

II. Ich heiße... Wie heißt du?

 a. Lehrer sagt Ich heiße… und seinen Namen, dann schreibt er alles an die Tafel und wiederholt den ganzen Satz.
 b. Lehrer fragt Schüler. Wenn ein Schüler  die Frage nicht versteht, wiederholt Lehrer den Satz Ich heiße... mit seinem Namen und zeigt auf sich. Dann fragt Lehrer die anderen Schüler nach ihren Namen
. c. Lehrer notiert folgendes an die Tafel: Ich heiße... und Wie heißt du? und Schüler wiederholen die Sätze. 






 III  Wie geht’s? Gut ☺ / Schlecht

 a. Lehrer schreibt Wie geht’s und Gut ☺ / Schlecht an die Tafel und zeichnet ein lächelndes und trauriges Gesicht nach Gut und Schlecht. Damit verstehen Schüler, worum es bei dieser Frage geht.
 b. Lehrer fragt einige Schüler , die die ganze Liste wiederholen.

VI  Ich komme aus... Woher kommst du? 

a. Leher sagt: Ich komme aus…und beantwortet die Frage bzw. ergänzt den Satz. Danach fragt Lehrer mehrere Schüler: Woher kommst du? 
 b. L schriebt an die Tafel: Ich komme aus... Woher kommst du? S wiederholen die Liste.





Namensschild - Wir lernen uns in der ersten Deutschstunde (auf Deutsch) kennen

Man braucht:
  • buntes Papier
  • Farbige Stifte

Für die erste Deutschstunde in der Primastufe habe ich ein buntes Namensschild - mit Angaben zu Wohnort, Herkunft und Alter - vorbereitet.

Zu Beginn der Stunde stellte ich mich mthilfe des Schildes auf Deutsch vor.
Anschließend gab ich den Schülern buntes Papier, etwas Zeit und bat sie ihr eigenes Namensschild anzufertigen, was sie mit großer Freude taten.

An die Tafel schrieb ich meine Daten als Beispiel sowie die erforderlichen Redemittel.

Als alle Schüler fertig waren, stellten sie sich (ohne Schwierigkeiten, auf Deutsch) vor.


Ein Lied auf Deutsch hören und mitsingen! 



Ich bin Schnappi, das kleine Krokodil. 
Komm aus Agypten, das liegt direkt am Nil. 
Zuerst lag ich in einem Ei
dann schni-,schna-,schnappte ich mich frei 

[Refrain] 
Schni Schna Schnappi 
Schnappi Schnappi Schnapp 
Schni Schna Schnappi 
Schnappi Schnappi Schnapp 







Mittwoch, 9. September 2015

der erste Schultag in Deutschland



Der erste Schultag ist ein aufregendes Erlebnis. Für die Kinder selbst, aber auch für die Eltern. Und es ist ein Grund zum Feiern. Eine neue Etappe im Leben beginnt: aus dem Kind ist ein Schulkind geworden. Wie wird dieser Tag gefeiert?

In Deutschland und in Griechenland beginnt in diesen Tagen für viele Erstklässler die Schule. 
In Deutschland ist der „Schulanfang“ in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem richtigen Festtag geworden, der an einem Samstag regelrecht „zelebriert“ wird. Am Samstag, weil dann Verwandten, Großeltern und Paten des Kindes (die nur im Süden Götti u. a. genannt werden) von nah und fern anreisen können.



  • Schulanfang ist ein Fest wie Taufe oder Konfirmation

  • Es beginnt mit einer Begrüßungsrede des Schulleiters in der Aula der Grundschule, dann gibt es ein paar Vorführungen der Schüler, schließlich werden die Kinder zum ersten Mal aufgerufen und gehen, zusammen mit ihrer neuen Klassenlehrerin, in ihr neues Klassenzimmer.  Dann lernen die Kinder ein Lied, vielleicht im Stil von „Ja ja ja, ich bin da, in der Schule im ersten Jahr“, bekommen eine Geschichte erzählt und dürfen wieder nach draußen zu den auf dem Schulhof wartenden Verwandten.

    • Schultüte 




    Eine Schultüte bekommt man nur einmal in einem Leben und sie ist schon deshalb etwas ganz Besonderes. Alle Kinder, die in Deutschland in die Schule kommen, bekommen zum Schulanfang eine Schultüte. Diesen Brauch gibt es nur in Deutschland und mit der Schultüte möchte man den Kindern den Start in den Ernst des Lebens versüßen. 

    Wie sieht so eine Schultüte aus? 


    Wie ein norwegisches “kremmerhus”, aber natürlich riesengroß. Oft ist die Schultüte fast genau so groß wie der Erstklässler.


    Was finden die Kinder in ihrer Schultüte? 

    Da die Eltern die Schultüte füllen ist das ziemlich unterschiedlich. Auf jeden Fall gehören Süßigkeiten wie Bonbons und Schokolade hinein, aber auch andere kleine Überraschungen wie z.B. ein Spielzeugauto, ein Kartenspiel, ein kleines Plüschtier und Schulmaterial kann man in der Tüte finden.

    Eine Schultüte basteln 

    Du benötigst dafür:

    • Tonpapier oder Tonkarton
    • Krepp-Papier
    • Geschenkband
    • Oblaten
    • Schere und Klebstoff
    • Bleistift und Band
    • Lege den Bogen Tonpapier waagerecht vor dich.
    • Befestige einen ca. 50 cm langen Faden an dem Bleistift.




    • Setze die Bleistiftspitze auf die obere linke Ecke.
    • Zieh den Faden straff...



    • Jetzt kannst du einen großen Viertelkreis zeichnen


    • Schneide den Kreisabschnitt dann aus


    • Rolle den Viertelkreis dann zu einer Tüte zusammen


    • Versuche dabei, möglichst eng zu rollen

    • Klebe die Tüte dann zusammen



    • Schneide ein großes Stück aus dem Krepp-Papier aus.















      • Streich den inneren Rand der Tüte mit Klebstoff ein

      • Klebe das Krepp-Papier daran fest





    • Fülle die Schultüte mit Inhalt und binde sie dann zusammen.




        • Jetzt (oder auch vor dem Füllen) kannst du die Schultüte noch beliebig bekleben.



        Fertig ist die Schultüte!!!
















        Donnerstag, 20. August 2015

        Die Jahreszeiten in Deutschland



        Der Frühling in Deutschland durftet noch Krokussen, Hyazinthen, Tulpen und Flieder. Nach '' endlich wieder mehr draußen sein'', dem Latte Macchiato im Straßencafe und nach Frühjahrsputz zu Hause inklusive dem so nervigen Fensterputzern, das aber direkt wieder klare Sicht verschafft. Nach Neuanfang und Frische und der ersten Portion Sonnencreme  auf der über den Winter wieder so käseweiß gewordenen Haut. Nach dem ersten Aperal Spritz auf der Sonnenterrasse und dem Rest Winterluft in der gestickten Decke, mit der man sich dort warm einmummelt und weit zurückgehehlt im Korbstuhl die Sonne auf die Nase scheinen lässt. 




        Sommer  riecht hier nach glimmender Grillkohle. marinierten Knoblauch- oder Paprika- Steaks und Bratwurst auf dem Rost, nach Gelato aus dem Eiscafé, nach kühlem Bier und einen großen Glas Apfelschorle. Nach Chlor in der Luft und Pommes ''rot-weiß'' auf der Hand im Feierabend und verbannte Reifengummi bei der Deutschen Tourenwagen. Nach fast vertrocknetem Gras und flirrender Hitze auf den Straßen, nach stickiger U-Bahn und der heißen Luft, die einen beim Aussteigen entgegenkommt.


        Herbst  in Deutschland. Das ist der Geruch von Brezeln, Hendl und Weißwurst auf dem Oktoberfest, von der Kürbussuppe, die plötzlich alle kochen, mit Ingwer oder Chili oder Orangensaft , und von den saftigen Trauben, die jetzt geerntet werden und aus denen richtig guter Wein gemacht wird. Der Geruch von bunten Laub und dem Spaziergang, von Tee mit Kandis und Kaffee mit Aroma und von frischen Kühlem, manchmal drängendem Wind, der einen geradezu vorwärtsschiebt . 





        Der Winter  riecht nach dem Schnee auf dem Fensterbrett klierend kalter Luft auf dem Feld und dem Bratapfel im Ofen. Nach Scheiben-Enteisen, und mancherofts noch nach Kohleofen. Winter bringt uns Glühweindurft un überhaupt die Aromen des Weihnachtsfestes: Zimt, Gewürznelken, Piment, Anis, Muskat. So start es dadurch in dem Städten riecht so rein ist der Duft in der unberührten Natur in dieser Zeit: Dort riecht es fast so ''weiß'' wie frisch gefallener Schnee
























        Quelle: 111 Gründe, Deutschland zu lieben von Juliane Gringer